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Berufsorientierung

An der Dietenheimer Schule versuchen wir in den letzten fünf Jahren den spezifischen Problemlagen und Lernbedürfnissen in Ansätzen gerecht zu werden.  Mädchen der siebten und achten Klassen nahmen nun schon fünf Schuljahre in Folge am damaligen Modellprojekt der IHK Ulm Girls` Day Akademie erfolgreich teil.  Mädchen und Jungen beteiligen sich an der landesweiten Aktion `Girls-/Boys Day`. In diesem Rahmen besuchten einige Jungen der Klasse sechs und sieben die Kindergärten sowie das Altersheim, um in sozialen und damit eher frauentypischen Berufen Einblick zu gewinnen. Auch im Atelier-Bereich versuchen wir, den Bedürfnislagen von Jungen und Mädchen gerecht zu werden und u.a. geschlechtsspezifische Angebote zu machen, um auch ihrem Wunsch nachzukommen,  `unter sich sein` und Themen zu bearbeiten, die sie besonders interessieren. So führten wir für die Jungen mit der Polizei ein Projekt zur Gewaltprävention/Gewaltspielen im Internet durch (Vgl. Kooperationskonzept: Zusammenarbeit mit der Polizei) oder boten erlebnispädagogische Unternehmungen an.

In den letzten Schuljahren hat sich an der Schule die Erkenntnis etabliert, dass Jungen als Pendant zur Girls Day Akademie eigene Angebote brauchen, die sie in ihrem Selbstverständnis als Jungen stärken und speziell an ihren Defiziten arbeiten. Allerdings steckt dieses Projekt noch in den Anfängen. Das Atelier „Gemeinsam in die Zukunft“ bietet gerade auch Jungen die Möglichkeit, soziale Berufe kennen zu lernen und beschäftigt sich u.a. mit dem Ehrenamt. Inzwischen haben wir auch begonnen, mit der IHK zusammen Angebote im Rahmen der Berufsbildung zu entwickeln, die stärker auf die spezifischen Bedürfnisse und Problemlagen von Jungen eingehen. Auch dieser Ansatz muss noch weiterentwickelt werden. (Vgl.: Kooperationskonzept: Bildungspartner).

Grundlage unserer Arbeit ist nicht, Rollenfixierungen zu verstärken und Defizite, die geschlechtsspezifisch bedingt sind, zu zementieren, sondern im Sinne von `Gendersensibilität` jedem Kind und jedem Jugendlichen gerecht zu werden. Das bedeutet immer auch zu realisieren, dass die Geschlechtsidentität eine große Rolle spielt. 

Berufsorientierung (Curriculum)

Berufswegeplanung Klasse 5 und 6

  • Die Entstehung der Berufe
  • Traumberufe
  • Berufe der Eltern (Eltern stellen ihre Berufe vor bzw. Arbeitsplatzerkundung bei den Eltern)
  • Plakate zu den Berufen der Eltern erstellen
  • Teilnahme am Girls` und Boys` Day

 

Klasse 7

  • Mädchenberufe
  • Jungenberufe
  • Eigene Stärken/Schwächen erkennen
  • Berufe finden, die zu meinen Interessen passen
  • Welche Berufe finden wir in Dietenheim und Umgebung?
  • Werkstattwochen im bfz
  • Teilnahme am Girls` und Boys`Day
  • Apfelsaftprojekt

Klasse 8

  • Besuch von Berufsbildungsmessen (z. B. Bauausbildungsmesse, Zimmererausbildungszentrum), Bauberufe-Bus an der Schule
  •  Zweiwöchiges Praktikum: Schüler suchen selbständig einen Praktikumsplatz
  • Mehrmalige Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit
  • passgenaue Besetzung durch Herrn Prey
  • Besuch des Berufsinformationszentrum Ulm (BIZ)
  • BBQ (Berufswahlkompass) - Thema: Knigge, Vorstellungsgespräch, Richtig Bewerben.
  • Podiumsdiskussion mit den Bildungspartnern – Thema: Was erwartet das Handwerk, die Industrie von den Jugendlichen (Ausbildungsreife)? Diese Veranstaltung wird seit Jahren von einem Redakteur der Südwestpresse moderiert.
  •  Ehemalige Schüler kommen in die Schule und stellen den Beruf vor, den sie erlernen
  • Vorstellung von Berufen durch die Berufsschulen in unserer Schule (z. B. Kaminkehrer, Zimmerer, usw.)
  • Arbeitsplatzerkundungen bei den Bildungspartnern
  • Coaching for future an der Schule
  • Fach Deutsch zur Unterstützung von Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Vorstellungsgespräch und Eignungstest.

Klasse 9 und 10

  • Vertiefung bzw. Ergänzen der Themen
  • Knigge Kurs durch die Barmer GEK
  • Roadshowbus (Diakonie) für soziale Berufe an der Schule
  • IHK-Kompetenzcheck
  • Berufe parcours der IHK

Wahlpflichtbereiche

Teilnahme an Wettbewerben 

Berufswegeplanung

Für die Berufswegeplanung sind unsere Bildungspartner von elementarer Bedeutung (s. Kooperationskonzept / Bildungspartnerschaft)